Waldnutzung

Fast ein Drittel der Fläche der Schweiz ist mit Wald bedeckt. Dieser ist geschützt, Fläche und räumliche Verteilung sind zu erhalten. Der Wald wird unter dem Grundgesetz der Nachhaltigkeit gepflegt:

Nicht mehr Holz wird geerntet als nachwächst. Unser eigenes Holz dürfen und sollen wir also nutzen.

Jeder Baum bindet im Verlauf seines Wachstums CO2 aus der Luft. Der Kohlenstoff (C) wird zum Aufbau der organischen Substanz verwendet, der Sauerstoff O2 wird an die Umgebung abgegeben.

Je älter ein Baum wird, desto langsamer wächst er. Er absorbiert damit auch immer weniger CO2. Wird ein Baum nicht gefällt, stirbt er mit der Zeit ab und verrottet.
Der gebunden Kohlenstoff verwandelt sich wiederum in CO2 und wird an die Umgebung abgegeben. Der Kreislauf schliesst sich.

In Urwäldern ohne Nutzung halten sich Bindung und die Freisetzung von CO2 die Waage.
Solche Wälder sind maximal gefüllte Kohlenstoff-Speicher.

 

Bauen mit Holz

Bei der Nutzung von Holz ändert sich das Bild und zusätzliche Effekte treten ein:

 

Ersetzt Holz fossile Energieträger (z.B. Heizöl) oder energieaufwendig produzierte Stoffe, wird eine entsprechende CO2 –Emission vermieden – und zwar für immer, den das CO2 aus den alternativen fossilen Roh- oder Brennstoffen bleibt der Atmosphäre auf Dauer erspart.
(Material- und Energie-Substitution).

Dies zeigt, dass ein nachhaltig bewirtschafteter Wald die Atmosphäre stärker entlastet als ein ungenutzter Wald.

1 m3 verbautes Fichten-Bauholz speichert 0.69 t Co2 und vermeidet durch
diesen Ersatz von anderen Materialien die Emission von 1.02 t CO2.

Die Herstellung der meisten Holzprodukte benötigt markant weniger Energie als die Fertigung anderer Produkte.

Selbst Holzwerkstoffe, deren Herstellung durch Zerlegung und Neufügung des Ausgangsmaterials als energieintensiv gelten dar, speichern immer noch mehr als ein Kilo CO2 pro Kilo Werkstoff.

Werden die bei der Verarbeitung entstehenden Abfälle konsequent thermisch verwertet, können mit einem zusätzlichen Holzverbrauch von einer Million Kubik fester Holzmasse im Bauwesen in der Schweiz rund eine Million Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Allein in der Prozesskette des Schweizer Gebäudeparks sind heute 85 Millionen Tonnen CO2 in Holz gebunden, nach Abzug aller Emissionen durch den Herstellungsprozess netto rund 45 Millionen Tonnen. Das ist ca. soviel wie die Schweizer Emissionen eines ganzen Jahres.

Wertschätzung, Achtung und Dankbarkeit zu Wald und Baum ist angesagt.

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